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Erwartung einer exzellenten Ernte

Noch ist das Weinjahr 2011 nicht zu Ende. Aber schon heute, wenige Tage nach einer viel versprechenden Ernte, lässt sich sagen: Die Natur hat uns heuer für das entbehrungsreiche Weinjahr 2010 entschädigt. Zwei Wochen betrug der Vegetationsvorsprung, verglichen mit einem durchschnittlichen Weinjahr, als wir am 6. September mit der Lese begannen.

Die Trauben präsentierten sich in vollreifem und kerngesundem Zustand. Im Vergleich zu 2010 verfügen die Säfte über eine mildere Säure. Besonders der diesjährige Šipon erfüllt unsere Erwartungen und verspricht eine hoch spannende Vinifizierungsphase. In den kommenden Newslettern werden wir von seiner Entwicklung berichten.

Wie kam es zu diesem überaus erfreulichen Ernteergebnis? Das anfangs sehr trockene Weinjahr 2011 begann mit einem zeitigen Austrieb. Dank der reichlichen Mai-Sonne setzte die Blüte ebenfalls früh ein. Minimale Verrieselungen (das Abfallen von Blüten und kleinen Beeren) waren uns sehr willkommen, da die Trauben dadurch etwas lockerbeeriger wurden. Im Juli und August wechselten sich Hitze und kühle Phasen mit gerade noch ausreichenden Niederschlägen ab, das heiße Augustende verpasste den Trauben den finalen Reifeschub.

„Nach den Ertragseinbußen des Jahres 2010 sind wir mehr als froh, heuer eine reiche – und besonders viel versprechende Ernte einbringen zu dürfen“, so Alois Gross, in dessen Verantwortung die Weingarten- und Kellerarbeit von Conrad Fürst & Söhne liegt. Vermutlich ab Mai 2012 wird der Conrad Fürst Jahrgang 2011 in Flaschen gefüllt und im Handel bzw. über unser Online-Bestellformular erhältlich sein.